Evaluierung von innovativen Abwasseraufbereitungsverfahren mittels instrumenteller und wirkungsbezogener Analytik

In dem von Fabian Itzel bearbeiteten Projekt geht es um die Bewertung von oxidativen Abwasseraufbereitungsmethoden in Kläranlagen in Hinblick auf die immer mehr in den Fokus tretenden Spurenstoffe. Da diese Stoffe in den bisherigen Aufbereitungsverfahren nicht oder nur unzureichend entfernt werden und somit in die Umwelt gelangen, ist es notwendig Verfahren zu finden, um auch in Zukunft die Wasserqualität nachhaltig zu sichern. Hierbei wird der Schwerpunkt auf hormonell aktive Substanzen gelegt, welche nach Wasserrahmenrichtlinie bislang nicht berücksichtig werden, jedoch toxikologisch relevant sind. Zur Untersuchung der Eliminierungsleistung und dem Verhalten der östrogen und androgen aktiven Substanzen, werden neben der instrumentellen Analytik (LC-MS/MS, GC-MS) parallel Methoden zur wirkungsbezogenen Analytik entwickelt und angewandt. Letztere beruhen auf dem Einsatz von transgenen Hefezellen (Arxula Adeninivorans), mit welchen sich die Toxizität in Bezug auf die hormonelle Aktivität eines Gewässers als Summenparameter beschreiben lässt. Zusätzlich wird ein online-Monitoring System zur Langzeitmessung auf Basis der transgenen Hefezellen optimiert und eingesetzt.

Team

  • Kollegiat: Fabian Itzel
  • Betreuer: Dr. Jochen Türk (IUTA, Umwelthygiene und Spurenstoffe)
  • Betreuer: Prof. Dr. Torsten Schmidt (UDE, Chemie)
  • Mentor: Prof. Dr.-Ing. Thomas Grünebaum (Ruhrverband)

Projektposter

Itzel.pdf (1,5 MiB)