Innovative kommunale Anpassungsstrategien an Starkregenereignisse - Gemeinschaftliche Entwicklung und Bewusstseinsbildung in Gemeinden des Ruhrgebiets

Die im Rahmen des Klimawandels erwartete Zunahme von Starkregenereignissen, welche uns alljährlich durch die intensive, mediale Berichterstattung zu den katastrophalen Starkregenfolgen bewusst wird, sorgt für erhöhten Druck zur Implementierung von Anpassungsmaßnahmen auf kommunaler Ebene. Der innerstädtische Versiegelungsgrad sowie die hohe Bevölkerungsdichte erschweren jedoch die Umsetzung von Starkregenanpassungsmaßnahmen aufgrund der Flächenkonkurrenz und der Vielzahl an Anliegern mit zum Teil konträren Interessen. Vor diesem Hintergrund soll die Risikowahrnehmung der Bürger, sowie deren Bereitschaft zur Partizipation bei der Planung und Umsetzung von Starkregenanpassungsmaßnahmen untersucht werden. Es gilt geeignete Partizipationsformen zu analysieren und deren Auswirkungen auf die Akzeptanz und das Verhalten der Bürger zu bewerten. Zudem sollen die Aufwendungen für Partizipation den Risiken von Fehlplanungen oder Verzögerungen in einer Kosten-Nutzen-Analyse entgegengestellt werden.

Team

  • Kollegiat: Leon Netzel
  • Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Martin Denecke (UDE, Ingenieurwissenschaften)
  • Betreuer: Dr. Steven Engler (KWI Kulturwissenschaftliches Institut Essen)
  • Mentorin: Sonja Heldt (Emschergenossenschaft/Lippeverband)
  • Mentor: Dr. Michael Walther (KlimaExpo.NRW)

Projektposter

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