Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V.

IUTA ist eines der größten verfahrenstechnischen Institute Deutschlands im Bereich der Energie- und Umwelttechnik. Den Arbeitsschwerpunkt der ca. 140 Mitarbeiter bilden anwendungsorientierte F&E-Projekte, bei denen gemeinsam mit Industrie-Partnern wissenschaftliche Erkenntnisse in neue oder verbesserte Verfahren oder Produkte überführt werden. IUTA beschäftigt sich zudem seit über 15 Jahren mit Untersuchungen von organischen Spurenstoffen in der Umwelt. Im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte hat IUTA sowohl instrumentelle Messmethoden (GC-MS, LC-MS/MS, 2D-LC-HRMS) als auch wirkungsbezogene Bestimmungsmethoden entwickelt und etabliert. Im Bereich der Abwasserbehandlung arbeitet IUTA an der Entwicklung, Evaluierung und Bewertung neuer Verfahren (Ozonung, UV, UV/H2O2, UV/TiO2, Adsorption an Aktivkohle und Aktivkoks) zur Reduktion von Mikroschadstoffen aus dem Wasserkreislauf. Neben Grundlagenorientierten Fragestellungen wie z. B. zur Bildung und Toxizität von Transformationsprodukten, stehen vor allem Fragen zur Effektivität und Wirtschaftlichkeit der Verfahren im Fokus der Arbeiten von IUTA.

Bereich: Umwelthygiene und Spurenstoffe

Viele in der Human- bzw. Veterinärmedizin eingesetzte Arzneimittel haben bereits in sehr geringen Konzentrationen ein erhebliches toxisches und ökotoxisches Potential. Daher sind bei Produktion, Lagerung, Transport, Zubereitung, Anwendung und Entsorgung dieser Stoffe sowie kontaminierter Materialien wirksame Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten und der Umwelt erforderlich.
Der Bereich Umwelthygiene & Spurenstoffe beschäftigt sich mit Forschung und Entwicklung zur Verbesserung des Arbeits- und Umweltschutzes beim Umgang mit toxischen Arzneimitteln, insbesondere Zytostatika und Antibiotika, sowie Spurenstoffen. Im Fokus der Aktivitäten stehen Verfahren zur Behandlung von problematischen Abwässern und der Reduktion von Mikroschadstoffen.

Die Entwicklung und Untersuchung von oxidativen Verfahren mit Hydroxylradikalen und Ozon als Reagens stellen einen Schwerpunkt dar. Darüber hinaus werden auch Dienstleistungen zur Spurenanalyse organischer Verbindungen, Arzneimittelmonitoring und Screening-Untersuchungen mittels Massenspektrometrie angeboten.

Jochen Türk (Dr.) ist Bereichsleiter für Umwelthygiene und Spurenstoffe.

 

 

 

tuerk@iuta.de

Fabian Itzel machte seinen Bachelor- sowie Masterabschluss in dem Studiengang Water-Science (Mikrobiologie, Chemie, Analytik) an der Universität Duisburg-Essen. Für seine Bachelorarbeit ging er an die Universität Stellenbosch in Süd-Afrika und beschäftigte sich dort mit alternativen Methoden zur Wasseraufbereitung. Im Anschluss legte er in seinem Masterstudium zusätzlich den Schwerpunkt auf die Wasseraufbereitungstechnik und ging anschließend für seine Masterarbeit in die Abteilung Wasserqualitätssicherung der Stadtwerke Düsseldorf AG. Dort befasste er sich mit der chlorfreien Trinkwasserverteilung der Stadt Düsseldorf.

itzel@iuta.de