Optimierung der semi- und dezentralen Regenwasserbehandlung zur Elimination von AFS63, Cu, Zn und PSM mittels mathematischer Modellierung

Niederschlagsabflüsse von Oberflächen können ein breites Spektrum an Schadstoffen aufweisen. Verschmutztes Niederschlagswasser muss deshalb bei Entwässerung im Trennsystem behandelt werden. Mit dem Trennerlass „Anforderungen an die Niederschlagsentwässerung im Trennverfahren“ (2004, MULNV) wird die Umsetzung der Behandlung von Niederschlagswasser konkretisiert. Dabei sind den zentralen Verfahren (Regenklärbecken) semi- und dezentrale Behandlungsverfahren vorzuziehen, wenn sie den Nachweis der Vergleichbarkeit mit zentralen Systemen erbringen können.

In Semi- und dezentralen Systeme kommen oft mehrere Behandlungsstufen zur Anwendung. Neben der Abtrennung schadstoffbeladener Partikel durch physikalisch-mechanische Prozesse (Sedimentation und Filtration) werden auch gelöste Schwermetalle durch chemisch-physikalische Prozesse (Adsorption an Filtermaterial) zurückgehalten.

Dieses Projekt beschäftigt sich mit der Optimierung von semi- und dezentralen Anlagen zur Niederschlagswasserbehandlung. Mit Hilfe von numerischer Strömungssimulation und mathematischer Modellierung sollen Erkenntnisse zur Verbesserung der Anlagen hinsichtlich des Absetzverhaltens von Partikeln und des Rückhalts im Filter gewonnen werden.

Team

  • Kollegiat: Max Stricker
  • Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Marc Wichern (Ruhr-Universität Bochum)
  • Betreuer: Dr. Manfred Lübken (Ruhr-Universität Bochum)
  • Betreuer: Dr.-Ing. Stefan Panglisch (Universität Duisburg-Essen, Mechanische Verfahrenstechnik/Wassertechnik)
  • Mentorin: Dr. Klaus Pecher (Dr. Pecher AG)